Chancen und Kompetenz für Marl!

Andres Schützendübel, Ihr Bürgermeisterkandidat 

Mehr Chancen durch eine nachhaltige Energie- und Umweltpolitik

Umwelt- und Klimaschutz ist eine wichtige Aufgabe der Politik, um die Lebenschancen zukünftiger Generationen zu sichern. Auch wenn diese Generationenaufgabe letztendlich nur europäisch und global zu lösen sein wird, müssen die Herausforderungen der Energiewende mit einer lebendigen und starken kommunalen Daseinsvorsorge einhergehen.

Die Kommunen können die innovativen, lebensnahen und notwendigen Lösungen regional und dezentral am besten durch konkrete Projekte und Maßnahmen umsetzen. Allerdings muss die Politik in Bund und Ländern sicherstellen, dass sie bei allen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen regelmäßig und konsequent die Kommunen unterstützt.

Stadtwerke als Vorreiter für eine nachhaltige Energieversorgung in Marl

Beim Umbau hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung kommt insbesondere Stadtwerken und lokalen Energiedienstleistern eine besondere Vorreiterrolle zu. Das wichtige Ziel einer nachhaltigen und angemessenen Reduzierung der CO2-Emissionen zur Verbesserung des Klimas, soll dabei Leitbild sein.

Mit der Gründung von Stadtwerken erhält die Stadt Marl eine Chance, die Energieversorgung der Stadt in diesem Sinne für die Zukunft aktiv nachhaltig zu gestalten. Die FDP wird die Stadtwerke so aufstellen, dass diese attraktive Angebote unterbreiten können, sodass möglichst viele Bürger und Unternehmen ihren Energiebedarf in Zukunft überwiegend aus erneuerbaren Energiequellen decken können. Darüber hinaus müssen Strukturen geschaffen werden, um innovative Ansätze zur dezentralen Energieversorgung und Speicherung zu ermöglichen, z. B. durch die Entwicklung und den Einsatz von intelligenten Netz- und Speichertechnologien (Smart-Grids).

Effiziente Nutzung von Energie als zentrales Element einer nachhaltigen Klimapolitik

 

Neben der klimaneutralen Bereitstellung von Energie ist dessen effiziente Nutzung ein zentrales Element einer nachhaltigen Energiepolitik. Erhebliche Potentiale liegen nach wie vor im Gebäudebereich. Diese müssen aktiviert und genutzt werden. Die FDP stellt sich der Herausforderung, den Gebäudebestand klimagerecht und energieeffizient zukunftsfest umzubauen. Die Ausweisung von Flächen für neuen, ressourcenschonenden Wohnraum und die Unterstützung der Sanierung von bestehendem Wohnraum sind wichtige Bestandteile einer wirksamen, liberalen Klimapolitik. Beratung und Unterstützung der Bauherren bei neuen Wohn- und Gewerbeimmobilien stellen darüber hinaus sicher, dass die Erreichung unserer Klimaziele gewährleistet ist. Alle Informationen und Fördermöglichkeiten zur energetischen Gebäudesanierung, zum Wohnungsbau, sowie zu Neubauvorhabenmüssen zentral vorgehalten werden um die Bürgerzielgerecht und kompetent zu informieren und zu beraten. Nur so wird es gelingen,die Potentiale zur Einsparung von Energie im Gebäudebereich auszuschöpfen.

 

  • Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Stadtwerke so aufgestellt werden, dass sie nicht nur als Symbolpolitik wahrgenommen werden. Es müssen Strukturen geschaffen werden, sodass möglichst viele Konsumenten in Zukunft ihren Energiebedarf an Elektrizität und Wärme überwiegend aus erneuerbaren Energiequellen decken können.
  • Wir werden die Förderung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur in Marl für alternative Antriebsarten (Elektrizität, Wasserstoff, etc.) im Rahmen eines Konzeptes für eine nachhaltige Stadtentwicklung intensivieren.
  • Wir werden eine Beratungsstelle schaffen, die den Bürgern die Möglichkeiten und Potentiale zur effizienten Nutzung von Energie insbesondere im Gebäudebereich aufzeigt, und attraktive, zielgerichtete und individuelle Angebote macht.