Chancen und Kompetenz für Marl!

Andres Schützendübel, Ihr Bürgermeisterkandidat 


Mehr Chancen durch ein modernes Mobilitätskonzept: Mobilität ist Teil der Daseinsvorsorge

Mobilität bedeutet Freiheit. Mobil zu sein, ist ein Grundbedürfnis der Menschen. Es ist Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Lebensalltag, Beruf, Schule und Freizeit. Mobilität ist auch für unsere regionale Wirtschaft unverzichtbar. Sie ist Voraussetzung und Chance für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand in Marl.Mobilität ist somit Teil der Daseinsvorsorge unserer Stadt und muss gewährleistet werden. Die Bedürfnisse nach Mobilität und die Form der Mobilität sind allerdings so individuell, wie die Menschen unserer Stadt. Wir Freien Demokraten wollen daher kein Verkehrsmittel diskriminieren, sondern treten für einen gleichberechtigten Bestand aller Verkehrsmittel und die Wahlfreiheit ihrer Nutzer ein. Ein gegenseitiges Ausspielen von Öffentlichem Personennahverkehr (ÖPNV), Auto-, sowie Rad- und Fußverkehr lehnen wir ab.

Mobilitätskonzepte der Zukunft müssen sich den Herausforderungen stellen, den Ausgleich zwischen den individuellen Bedürfnissen der Bürger und den Anforderungen einer auf Mobilität angewiesenen Wirtschaft gerecht zu werden. Mobilität löst zugleich Belastungen für Mensch und Umwelt aus und beschränkt daher zwangsläufig die Freiheit anderer. Dieser Interessengegensatz ist in sinnvoller Weise auszugleichen. Ein solcher Ausgleich kann nicht in einseitigen Verboten bestehen. Stattdessen wollen wir Konzepte entwickeln, wie wir Mobilität erhalten und verbessern können, und zugleich Belastungen minimieren.

Leistungsfähiger und attraktiver öffentlicher Nahverkehr

Ein leistungsfähiger und attraktiver öffentlicher Nahverkehr mindert den Autoverkehr und sorgt dafür, dass alle Verkehrsteilnehmer schneller an ihr Ziel gelangen. Unsere Stadt muss auch für Berufspendler als Stadt zum Wohnen attraktiv werden. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Politik auf allen Ebenen für eine hoch getaktete Anbindung des ÖPNV an das Ruhrgebiet einsetzt. Zusätzlich sind ein transparentes Tarifsystem mit einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis und eine konsequente Kundenorientierung im öffentlichen Nahverkehr notwendig.Bund und Land müssen zusätzlich angemessen in die überregionalen Verkehrswege auf Marler Stadtgebiet investieren.

 Zukunftsfeste Verkehrsinfrastruktur

Das Mobilitätskonzept der Stadt Marl ist dabei eine Handlungsleitlinie mit dem Ziel, eine mittel- und langfristige Strategie zur Entwicklung und Steuerung des Mobilitätsverhaltens und des Verkehrs in Marl zu entwickeln. Dabei werden konkrete Maßnahmen auf strategischer und konzeptioneller Ebene formuliert und in ein konkretes Handlungskonzept überführt. Wir werden uns dafür einsetzen, dass dieses Konzept weiterentwickelt, sinnvoll ergänzt und in ein abgestimmtes Maßnahmenpaket mit der richtigen Priorisierung überführt wird.

Öffentliche Gebäude, Straßen, Geh- und Radwege sind in vielen Bereichen in einem unübersehbar schlechten Zustand. Viel zu zögerlich werden Reparaturen und Sanierungen angegangen. Eher der Not gehorchend und ohne Plan wird immer nur das Nötigste getan, um die bauliche Infrastruktur funktionsfähig zu erhalten. Gleichzeitig stellen die veränderten Anforderungen an die Verkehrsstrukturen der Zukunft, sowie die Anforderungen an Energieoptimierungen, unsere Planungen vor zusätzliche Herausforderungen. Anregungen des Radentscheids für Marl unterstützen wir. Ihre Umsetzung in der Konkretisierung des Mobilitätskonzeptes werden wir vorantreiben.

Nachhaltige Energie für die Mobilität der Zukunft

Zu einem zukunftsfähigen Mobilitätskonzept als Teil einer nachhaltigen Stadtentwicklung gehört auch, Verkehr und Mobilität auf nachhaltige Energieträger umzustellen. Mobilität ohne Emissionen braucht alternative Antriebe und Kraftstoffe, die jederzeit bequem verfügbar sind.Aufgabe der kommunalen Politik ist es, attraktive Rahmenbedingungen zu schaffen, damit die Infrastruktur z. B. für Ladesäulen oder Tankstellen für neuartige Treibstoffe, z. B. Wasserstoff oder Biofuels, geschaffen werden kann. Die Stadt darf hierbei nur im Notfall zur Überbrückung fehlender Infrastruktur als Anbieter auftreten. Wir setzen auf marktwirtschaftliche Anreizsysteme und Private-Public-Partnership-Modelle. Die konstante Bereitstellung von ausreichender Energie ist eine wichtige Voraussetzung für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Eine intelligente Ladeinfrastruktur mit Schnellladepunkten auf öffentlichen, halböffentlichen und privaten Flächen (Parkraum, Wohn- und Industriegebiete), muss in allen Stadtplanungsprozessen mit Bedacht eingefordert werden. Die Versorgung einer Ladeinfrastruktur mit Energie muss Teil eines kommunalen Nachhaltigkeitskonzepts werden.


  • Wir setzen uns dafür ein, dass das Mobilitätskonzept für Marl weiterentwickelt, sinnvoll ergänzt und in ein abgestimmtes Maßnahmenpaket mit der richtigen Priorisierung überführt wird.
  • Wir Freien Demokraten werden uns auch weiterhin für ein höheres Investitionsvolumen zur Sanierung, sowie zum Erhalt und Ausbau aller Verkehrswege einsetzen. Dafür sind die konsequente Einhaltung und Aktualisierung des kommunalen Straßen- und Radwegesanierungsplans notwendig.
  • Wir setzen uns auf allen politischen Ebenen für eine hoch getaktete Anbindung des ÖPNV an die Oberzentren im Ruhrgebiet und ein transparentes Tarifsystem mit einem attraktiven Preis-Leistungsverhältnis ein.
  • Wir werden gleich am Anfang der neuen Ratsperiode die Erstellung eines Sanierungsprogramms für alle Straßen, Geh- und Radwege auf den Weg bringen. Die bislang vorgesehenen Maßnahmen sind nicht einmal ausreichend, um den gegenwärtigen Verfall aufzuhalten.