Chancen und Kompetenz für Marl!

Andres Schützendübel, Ihr Bürgermeisterkandidat 

Mehr Chancen durch die Förderung eines sozialen Miteinanders und der kulturellen Vielfalt

In einer Gesellschaft, die von rasanten Veränderungen wie der Globalisierung, der Digitalisierung oder dem demographischen Wandel geprägt ist, kommt es auf den Zusammenhalt der Menschen an. Gesellschaftlicher Zusammenhalt entsteht aus verlässlichen sozialen Beziehungen, einer positiven Verbundenheit der Menschen mit ihrem Gemeinwesen und gelebter Solidarität mit den Schwächeren und Hilfebedürftigen. Das Gegenmodell der Freien Demokraten zu dem von anderen geforderten regulierenden, allumfassendenWohlfahrtsstaat, ist die solidarische Bürgergesellschaft, in der die Menschen Verantwortung für sich und andere übernehmen. Die solidarische Bürgergesellschaft entsteht vor Ort in unserer Stadt durch das Miteinander und Füreinander der Bürger. Die Politik muss dafür die richtigen Rahmenbedingungen und zielgerichteten Anreize setzen.

Marl ist so vielfältig wie seine Menschen. Deswegen wollen wir die Voraussetzungen für eine hohe Lebensqualität und die Gleichberechtigung aller in unserer Stadt lebenden Menschen, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, Herkunft, Alter oder Behinderung, verbessern. Durch die Förderung des sozialen Miteinanders in unserer Stadt, wollen wir den Menschen Chancen eröffnen, in jeder Lebenssituation am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben und unsere Gemeinschaft mitzugestalten

Organisation eines solidarischen Miteinanders

Die Organisation eines sozialen und solidarischen Miteinanders im Leben einer Stadt ist eine der wichtigsten Aufgaben von Politik und Verwaltung. Hilfestellung auf qualitativ höchstem Niveau in allen Lebenslagen durch qualifiziertes und motiviertes Personal ist ein Kernanliegen liberaler Kommunalpolitik. Nur so können wir für die Menschen jederzeit die besten Startbedingungen schaffen und ihnen die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglichen. Für die FDP ist es dabei unerlässlich, dass Mittel in diesem Bereich verantwortungsbewusst und zielgerichtet eingesetzt werden.

Dazu gehört auch die Entwicklung der Stadtteile zur Schaffung gleichwertiger Wohn- und Lebensverhältnisse. Lebendige Stadteilzentren sind das Herz und das Aushängeschild unserer Stadt. Ihre Entwicklung muss konsequent vorangetrieben werden, damit Marl als Stadt wahrgenommen wird, in der man gerne lebt, arbeitet und auch als Einzelhändler erfolgreich sein kann. Hierbei kommt –aus der Historie gewachsen –dem Stadtteil Hüls eine besondere Bedeutung zu. Wir werden die seit langem zugesagten Strukturverbesserungen ohne weitere Verzögerungen umsetzen.

Eine wichtige Säule solidarischen Miteinanders ist das private Engagement und die Selbstorganisation der Bürger.Liberale Kommunalpolitik wird bürgerschaftliches Engagement deshalb fördern, und nicht durch staatliches Handeln behindern oder gar verdrängen. Wo immer Menschen in Eigeninitiative tätig werden, finden sie unsere Unterstützung. Nicht die Hoffnung auf den allmächtigen Staat, sondern die Tatkraft seiner Bürger, macht eine Gesellschaft solidarisch, stark und lebenswert. Unter dem Motto „Wir vor Ort –Alle ziehen an einem Strang“ unterstützen wir Initiativen, Gruppen, Ortsteile und Nachbarschaften in ihrer Selbstorganisation. Sportvereine sind eine weitere Säule des solidarischen Miteinanders. Sport ist ein Schlüssel für Integration und Inklusion. Die konkrete Unterstützung der Sportvereine, die Ertüchtigung und Instandhaltung der Sportstätten sowie die engere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen ist uns daher ein wichtiges Anliegen, dass wir Freien Demokraten nachhaltig unterstützen.

Kunst und Kultur verbindet Menschen und eröffnet Chancen

Kultur verbindet Menschen. Unsere Werte und unser Selbstverständnis kommen in vielfältigen kulturellen Formen zum Ausdruck. Kultur muss aus der Mitte der Gesellschaft entstehen und sich frei entfalten können. Wir wollen auch freie Kulturprojekte, das Vereinsleben vor Ort und regionale Traditionen durch konkrete Unterstützung fördern. Kultur stiftet Identität, trägt zu Verständnis, Respekt und Toleranz gegenüber anderen Kulturen bei und fördert Kommunikation in Wirtschaft und Gesellschaft. Sie ist Quelle der Inspiration und der Innovation und damit Faktor der Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.

Kunst und Kultur sind darüber hinaus auch wichtige Standortfaktoren für Städte und Gemeinden. Liberale Politik ist der öffentlichen Förderung von Kunst und Kultur verpflichtet. Wir sehen in den öffentlichen und privaten Kulturausgaben nicht zuletzt Investitionen in die Zukunft. Unsere Kommunalpolitik setzt sich für flächendeckende, kulturelle Angebote in der Musik, dem Theater und der bildenden Kunst ein. Dazu gehört auch der Erhalt örtlicher Museen und Baudenkmäler.

Volkshochschule, Skulpturenmuseum, vor allem aber die Bibliotheken sollen zu „Dritten Orten“ (Häuser für Kultur und Begegnung)entwickelt werden, denn seit Jahren verändern sich nicht nur die Lesegewohnheiten, sondern auch das Freizeitverhalten der Menschen. Wir wollen den Marler Bürgern ermöglichen, sich auch an Sonn- und Feiertagen in den Räumen zu treffen, Bücher auszuleihen, Filme anzuschauen, Zeitungen zu lesen, das kostenfreie WLAN zu nutzen oder sich einfach auszutauschen. Hier findet gesellschaftliches Miteinander statt: Vernetzung von Kultur und Bildung für eine breite Zielgruppe. Diese Einrichtungen müssen gut erreichbar sein, eine einladende Atmosphäre haben und möglichst viele Menschen ansprechen.

Bewahrung des kulturellen Erbes unserer Stadt

Das kulturelle Erbe zu bewahren, ist Aufgabe der Bürgergesellschaft wie der kommunalen Körperschaften. Dazu gehört für uns auch die notwendige Sanierung des stadtbildprägenden Rathauses. Dabei wird die FDP sehr genau darauf achten, dass der bislang ermittelte Kostenrahmen nicht weiter ausufert. Deshalb setzen wir uns auch für die Erhaltung des Skulpturenmuseums Glaskasten am jetzigen Standort unter dem Rathaus ein. Hierbei handelt es sich um eine historisch gewachsene Institution mit überregionaler Strahlkraft. Es trägt zur Identität der Stadtmitte bei. Weitere Ankerpunkte, die wir als kulturelles Zentrum erhalten und fördern wollen, sind die Stadtbibliothek und die VHS in zentraler Lage. Damit erübrigt sich aus unserer Sicht das nicht in die Zeit passende, und bereits jetzt kostentreibende, Projekt „Marschall 66“.

  • Die Freien Demokraten treten für die Förderung und Vernetzung, insbesondere der ehrenamtlichen, lokalen Kultur- und Vereinsszene, ein, die durch ideologiefreie, parteiunabhängige Maßnahmen, wie Projektmittel, Räumlichkeiten, Unterhaltung Instandsetzung von Sportstätten und Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen, geprägt ist.
  • Wir setzen uns für die Bewahrung bestehender kultureller „Leuchttürme“ und Einrichtungen, wie z. B. das Skulpturenmuseum Glaskasten, ein, sowie für ein klares Bekenntnis zu den bestehenden kulturellen Angeboten durch eine substanzielle, institutionelle Unterstützung. Der Stadtbibliothek eröffnen wir neue Entwicklungsmöglichkeiten als „Dritter Ort“.
  • Zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse werden wir die Aufwertung und die Strukturverbesserungen der Stadtteile ohne weitere Verzögerung durch konkrete Maßnahmen umsetzen.
  • Wir installieren einen Inklusionsbeirat zur Unterstützung der Politik bei der Erreichung der Inklusionsziele, um die Teilnahme aller Menschen am öffentlichen Leben im Sinne eines solidarischen Miteinanders sicherzustellen.